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SG Bad Wimpfen I – SC Ilsfeld 2:0 (1:0)

Das Spiel hatte noch nicht richtig begonnen, schon stand es 1:0. Edin Velija erhielt zentral vor dem Strafraum der Ilsfelder den Ball und spielte ihn elegant in die Gasse zu Matthias Geiger – und das der sich (meistens) nicht zweimal bitten lässt, wenn er eingeladen wird, ist mittlerweile über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Das brach den Gästen natürlich gleich das Genick und in einem Spiel, bei dem es eigentlich um die goldene Ananas geht, tut man sich dann schwer, die Motivation zu finden, wieder ins Spiel zu kommen. Besonders lobenswert ist daher auch die Leistung der Heimelf. Sie spielte über 90 Minuten engagiert, zielstrebig und voll motiviert, rackerte und rannte über die gesamte Spielzeit, gingen beherzt in die Zweikämpfe – und wollten dieses Spiel gewinnen. Anders der Gast. Bei ihnen war es genau umgekehrt und wohl auch deshalb hatten sie über die gesamte Spielzeit nur eine einzige echte Torchance. In der 35. Minute gab es einen Eckball für den SC, dieser flog herein und in einer unübersichtlichen Situation konnte erneut zum Eckball geklärt werden. Auch dieser flog herein und kullerte in Billardform in unserem Fünfmeterraum herum, wo weder ein Heim- noch ein Gästespieler kontrolliert ans Rund kam. Letztlich entschied der Schiedsrichter auf Foul am Torhüter und klärte somit die Situation. Die Kieweg-Truppe spielte dagegen zielstrebig nach vorne und hatte so die eine oder andere Gelegenheit, die Führung noch vor der Pause auszubauen. Mit der knappen Ein-Tor-Führung, die aber völlig verdient war, wurden letztlich die Seiten gewechselt und in der zweiten Halbzeit sahen die gut 100 Zuschauer dasselbe Spiel. Die SG motiviert und engagiert, der SC halbherzig und ungefährlich. In der 70. Spielminute köpfte Talha Gökgöz nach einem Geiger-Freistoß zum 2:0 ein und krönte mit diesem Treffer seine gute Leistung. Spätestens dieser Treffer war die Entscheidung und man brachte das Spiel in Ruhe und souverän nach Hause. Kompliment ans Team, das das Spiel unbedingt gewinnen wollte und letztlich völlig zu Recht gewann. Auch wenn es nur um die goldene Ananas geht, gewinnen ist geil – und das haben die Jungs von Gerd Kieweg begriffen.

Tore: 1:0 Geiger (3. Min.), 2:0 Gökgöz (70. Min.) es spielten: Peukert, van Bezooijen, Sieber, Sitter (88. Min. Kieweg), Velija (55. Min. Hermann), A. Dähnel, J. Dähnel, Geiger, Luft, Gökgöz (72. Min. Henrich), Klinkert (81. Leitz)

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