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SG Bad Wimpfen II – SGM Stein/Kochertürn II

SG Bad Wimpfen II – SGM Stein/Kochertürn II 1:3 (0:0)
In einer sehr hektischen Anfangsphase hatten die Gäste die erste Torchance des Spieles. Nach einem cleveren Pass in die Gasse stand plötzlich ein Gäste- Stürmer alleine vor unserem Torhüter Tim Breitschopf, der aber den Winkel gekonnt verkürzte und der Angreifer so nur ans Außennetz schoss. In der zehnten Minute dann die erste Chance für die Wimpfener. Nach einem Einwurf flankte Marcel Schmid blind via Bogenlampe vor das Tor, wo Dennis Holzmann den Ball volley via Rückzieher nahm und knapp über das Ziel schoss. Von nun an war es ein Spiel auf ein Tor mit Torchance über Torchance über Torchance für die Hausherren, die teilweise kläglich, teilweise einfach unclever oder auch mit Pech allesamt vergeben wurden. So wurden torlos die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit sahen die wenigen Zuschauer dasselbe Spiel. Bad Wimpfen drängt, Stein/Kochertürn konterte gelegentlich. In der 52. Minute war es dann endlich soweit. Thomas Münter drang von der linken Seite in den Strafraum ein und zog ab. Der über die gesamte Spielzeit bärenstarke Torhüter konnte diesen Schuss noch parieren, wobei er das Rund genau vor die Füße von Nico Spengler faustete – der dann letztlich keine Mühe hatte, die längst überfällige Führung zu erzielen. Aber die Freunde sollte nicht lange anhalten. Bereits vier Minuten später trugen die Gäste einen ihrer wenigen Konter vor. Mit einem Ball war die komplette SG-Defensive ausgespielt, aber der Passempfänger konnte fair vom Ball getrennt werden. Der Schiedsrichter pfiff trotzdem und alle dachten im ersten Moment, es gäbe Freistoß für uns, aber falsch gedacht. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt und es gab Strafstoß. 1:1. Unbeirrt rannte die Heimelf aber weiter auf das Tor der Gäste – unbeirrt verballerte sie Chance um Chance, einschließlich eines Strafstoßes. In der 74. Minute war es dann soweit. Die beliebte Fussballweisheit „Wenn du vorne nicht triffst, rächt sich das hinten“ zeigte, dass an ihr was dran war. Freistoß auf unserer rechten Abwehrseite. Der Ball, der wohl als Flanke gedacht war, flog und flog und flog, sowohl Gästeangreifer als auch Heimverteidiger flogen unten durch und der Ball letztlich unhaltbar ins lange Eck zur Gästeführung. Nun zeigten sich die Hausherren doch etwas gefrustet und spielten nicht mehr ganz so energisch nach vorne. Die Entscheidung zugunsten der Gäste fiel dann in der 83. Minute als erneut ein Ball ausreichte, die komplette Abwehr, die mittlerweile nachvollziehbarer Weise weit aufgerückt war, auszuhebeln. Letztlich muss man auf der einen Seite sagen, dass der Gästesieg äußerst schmeichelhaft war. Auf der anderen Seite kann man nicht gewinnen, wenn man Chance um Chance um Chance teils fahrlässig liegen lässt.
Tore: 1:0 Spengler (52. Min.), 1:1 (56. Min./FE), 1:2 (74. Min.), 1:3 (83. Min)
es spielten: Breitschopf, Holzmann, Schmid, Würz, Bjelic, Dollmann, Weyhing, Münter, Henrich, Leitz, Bergander, Spengler, Thoben, Kieweg

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