spielbericht-spfr-lauffen-sg-bad-wimpfen-i

Spielbericht Spfr. Lauffen – SG Bad Wimpfen I

Spfr. Lauffen – SG Bad Wimpfen I                                                                             5:0 (2:0)

 

Die SG fand besser in die Partie und war in den Anfangsminuten die spielbestimmende Mannschaft. Die eine oder andere Möglichkeit zu einem Treffer wäre sogar schon dagewesen bis in der 11. Minute die Gastgeber das erste Mal aussichtsreich in unserer Hälfte den Ball nach vorne spielten. Über unsere linke Abwehrseite kam der Ball unglücklich in unseren Strafraum, nachdem ein Abwehrspieler die Chance verpasste, den Ball zu klären und den Ball nicht traf. Der Stürmer schoss mit dem Außenrist an den Innenpfosten, der Ball kam zu ihm zurück und er musste ihn nur noch über die Linie drücken. Bei dieser Situation verletzte sich Sascha Peukert, sodass er etwas später ausgewechselt werden musste. Auch Janik Blank verletzte sich in einem Zweikampf schon früh und musste ebenfalls getauscht werden. Durch diesen Rückstand und die beiden frühen Wechsel sichtlich beeindruckt, entwickelte sich ein Spiel, das durchaus Parallelen zum Spiel in Ilsfeld aufzeigte. Die Mannschaft zeigte zu wenig Biss, zu wenig Willen, wichtige Zweikämpfe wurden alle samt verloren, gedanklich war man meist langsamer als der Gegner, unnötige Ballverluste wurden fabriziert und dann kam oft auch noch einfach Pech dazu. In der 28. Minute hatte Matthias Geiger den Ausgleich auf dem Fuß, sein Abschluss konnte aber vom Torhüter zum Eckball geklärt werden. Symptomatisch dann das 2:0. Alexander Sitter verlor am eigenen Strafraum unglücklich einen Pressschlag, der Ball fiel vor die Füße des Lauffener Angreifers, der zog sofort ab und der Schuss landete unhaltbar im langen Eck. Die endgültige Entscheidung fiel dann in der 53. Minute, als die SG-Defensive nach den einfachsten Regeln des Fußballes einfach ausgespielt wurde. Die SG hatte dann noch ein bis zwei Situationen, z. B. als ein Geiger-Freistoß aus etwa 18 Metern knapp sein Ziel verpasste oder als Talha Gökgöz einen Schuss parallel zur Torlinie abgab, leider aber keiner vor dem Tor stand, der diesen über die Linie hätte drücken können.

Letztlich muss man zugestehen, dass es eine, vielleicht auch in dieser Höhe, verdiente Niederlage war, der man aber nicht zu viel Bedeutung beimessen sollte. Lieber einmal 5:0 verlieren als fünfmal 1:0.

 

Tore: 1:0 (11. Min.), 2:0 (41. Min.), 3:0 (53. Min.), 4:0 (67. Min.), 5:0 (87. Min/FE)

 

es spielten: Peukert (16. Min. Zimmermann), van Bezooijen, Sieber, Gerhard (55. Min. Vollmer), Sitter, A. Dähnel (68. Min. Leitz), J. Dähnel, Geiger, Blank (21. Min. Gökgöz), Bühler, Schulz