Silhouette Bad Wimpfen

SG Bad Wimpfen I - FC Union Heilbronn

Nach zuletzt einem „uncleveren“ Auftritt in Botenheim und einem eher schwachen Auftritt in Brackenheim traf man beim Heimspiel auf die Gäste aus Heilbronn, die in der noch jungen Saison ebenfalls ihren Ansprüchen hinterherhinkten. Von Beginn an waren aber sie es, die deutlicher zeigten, dass sie nicht so viele Punkte auf dem Konto hatten als eigentlich erwartet. Heilbronn gab klar den Ton an, kombinierte technisch versiert, ballsicher und mit Übersicht während die SG hauptsächlich damit beschäftigt war, dem Ball hinterherzurennen. Bereits in der sechsten Minute hatten die Hausherren Glück beziehungsweise einen Dirk Zimmermann zwischen den Pfosten, der einen Schuss aus sechs Metern mit einem Reflex entschärfte, nachdem ein Heilbronner Angreifer in unserer Box nicht zu stoppen war und von der Grundlinie aus zurück vor unser Tor legte. Der Ball war bei der SG viel zu schnell wieder weg. Es wurde zu hektisch, zu überhastet, zu unüberlegt in die Spitze gespielt, wo unsere Stürmer hoffnungslos in Unterzahl keine Möglichkeit hatten, sich durchzusetzen. Oft wurde der Ball auch schon in der eigenen Hälfte beim Versuch eines Spielaufbaues verloren und die Abwehr stand dann nicht sortiert, sodass die Gäste auch so noch eingeladen wurden. Das 0:1 war die eigentlich logische Konsequenz und nachdem Matthias Geiger in der 30. Minute auch noch vom Feld verwiesen wurde und kurz darauf das 0:2 fiel, kündigte sich das Unheil schon fast an. Mit diesem, grundsätzlich nicht aussichtslosen Spielstand ging es dann in die Halbzeit, wo Trainer Peter Dobmeier zwar vermeintlich die richtige Analyse fand, das Gehör seiner Spieler aber nicht – oder er fand das Gehör seiner Spieler, die konnten es aber jeweils nicht an ihre Beine weitergeben. Das Bild in der zweiten Halbzeit war nämlich unverändert. Gegen zehn Wimpfener hatten die Heilbronner nach wie vor das Geschehen im Griff und kamen letztlich zu vier weiteren Treffern. Während Patrick Steiger in der ersten Halbzeit eine Halbchance vergab, hatte Finn Schuischel in der 81. Minute die erste und letzte richtige SG-Möglichkeit. Finn köpfte am langen Pfosten einen zugegeben schwierig zu nehmenden Ball sechs Meter vor dem Tor. Irgendwie brachte der Torhüter irgendeines seiner Körperteile an den Ball und klärte zum Eckball. Irgendwie symptomatisch für das ganze Spiel. Jetzt gilt es, nicht in Panik zu geraten, an die eigenen Stärken zu glauben und diese entsprechend wiederzufinden – und dann kommt auch das nötige Spielglück wieder zurück.
  • Torfolge:
    0:1 (23. Min.), 0:2 (35. Min.), 0:3 (53. Min.), 0:4 (60. Min.), 0:5 (68. Min.), 0:6 (71. Min./FE)
  • Ereignisse:
    rote Karte Geiger (30. Min.)
  • Aufstellung:
    Zimmermann, M. Banhardt, M. Gräßle, Gysinn (66. Min. F. Schuischel), Sari (78. Min. L. Wiesner), Dobmeier, Geiger, Jordan, M. Schuischel, Steiger (46. Min. Kaykun), Weilbrenner
  • Trainer:
    P. Dobmeier, M. Steiger
  • Zuschauer:

0:6

(0:2)

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