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SG Bad Wimpfen I - SC Böckingen

Nach der Klatsche gegen den VfR und vor allem nach der schwachen Leistung in Neckarsulm war Wiedergutmachung angesagt. Gegen den Viertletzten der Bezirksliga war im Heimsieg demnach ein Sieg fast schon Pflicht. Entsprechend begannen die Jungs vom Kurwald auch und es war keine Minute gespielt, Trainer Peter Dobmeier war noch auf dem Weg in seine Coaching Zone und der Ball zappelte schon im Böckinger Netz. Tim Gerhardt spielte von außen vors Tor und Matthias Geiger nahm das Ding direkt und ließ dem Torhüter keine Chance. Trotz des frühen Gegentreffers kamen die Gäste aber immer besser ins Spiel. Bedingt durch ihre technisch versierten Offensivkräfte, denen unsere Defensivakteure auch oft viel zu viel Platz bei der Ballannahme ließen und der beherzten Spielweise der Böckinger übernahmen sie dann sogar fast das Zepter. Einige kritische Situationen galt es dann zu überstehen, wobei man selbst auch noch die eine oder andere Möglichkeit gehabt hat beziehungsweise eher gehabt hätte, hätte man vor dem Tor nicht immer genau die letztlich falsche Entscheidung getroffen. Leg ich quer oder mach ich es selber? Es war keine gute erste Halbzeit. In der Kabine fand Peter Dobmeier dann offensichtlich aber die richtigen Worte und nach einer knappen Stunde erzielte erneut Matthias Geiger das 2:1. Nico Dobmeier setzte zentral an der Strafraumkante zum Dribbling an, spitzelte den Ball dann nach links zu Patrick Steiger, der den zentral sechs Meter vor dem Tor positionierten Matze sah und zu ihm reinlegte. Die Freude über den Führungstreffer war wohl noch in den Köpfen der SGler und dauerte offensichtlich zu lange. Anspiel Böckingen, langer Ball, unsere Abwehr war wohl noch am Jubeln, wieder der Ausgleich. Aber jetzt ließen sich die Jungs vom Kurwald nicht mehr beirren und spielten und kämpften weiter. Und das couragierte Auftreten wurde belohnt. In der 75. Minute erhielt Patrick Steiger kurz nach der Mittellinie den Ball, sah Lazarettrückkehrer Niklas Watzl starten, der sein erstes Punktspiel von Beginn an in dieser Saison bestritt, und passte ihm punktgenau in den Lauf. Alleine vor dem Torhüter behielt der Youngster die Nerven und netzte zum vielumjubelten, erneuten Führungstreffer ein. Und jetzt fiel nicht Sekunden später der Ausgleich. Die Gäste waren mit ihrem Latein und offensichtlich ihren Kräften am Ende. In der 83. Minute war es dann erneut Niklas Watzl, der sich im Laufduell mit seinen wieder funktionierenden Siebenmeilenstiefeln gegen seinen Gegenspieler durchsetzte. Der Torhüter kam heraus und verkürzte den Winkel geschickt. Niklas setzte zum Chip an, der jetzt einzigen Option. Um Millimeter ging der Ball aber am langen Pfosten vorbei. Bereits in der Nachspielzeit setzte dann Raphael Weilbrenner zentral vor dem Strafraum zum Dribbling an, ließ mal eben so auf engstem Raum vier Gegner stehen, die er auf sich zog. Im richtigen Moment spitzelte er dann zu Matthias Geiger, der jetzt am Elfmeterpunkt frei stand. Matze erzielte überlegt und platziert seinen dritten Treffer an diesem Tag. Und dann war da noch unser anderer Goalgetter, der bisher noch nicht traf. In der vierten Minute der Nachspielzeit zog Nico Dobmeier vom Eckball aus in Richtung Mitte und schoss am Strafraumeck aufs Tor. Irritiert von Musa Kaykun, der quer zum Schuss lief und welcher auch noch unhaltbar abgefälscht wurde, war der Torhüter erneut machtlos und es stand 5:2. Letztlich war es unter dem Strich aufgrund der zweiten Halbzeit ein verdienter Sieg, auch wenn man sagen muss, dass der SC in der ersten Halbzeit sehr gut mitspielte und phasenweise gar die bessere Mannschaft war. Ein weiteres Mal brachte aber Kampf, Wille, Courage und vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit den Erfolg und genau diese mannschaftliche Geschlossenheit… Es ist geil, das zu sehen, das zu haben.
  • Torfolge:
    1:0 Geiger (1. Min.), 1:1 (15. Min.), 2:1 Geiger (58. Min.), 2:2 (59. Min.), 3:2 Watzl (75. Min.), 4:2 Geiger (90. Min.), 5:2 Dobmeier (90. Min.)
  • Ereignisse:
  • Aufstellung:
    Lange, Kaykun, M. Gräßle, Gerhardt (83. Min. Vo), Dobmeier, Geiger, Watzl, M. Schuischel, F. Schuischel (83. Min. Rudolph), Weilbrenner, Steiger
  • Trainer:
    Dobmeier
  • Zuschauer:

5:2

(1:1)

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